Was bedeutet es, eine eigene visuelle Handschrift zu haben? Was schwierig in Worte zu fassen ist, lässt sich umso einfacher mit den Augen erkennen. Sarah van Rijs Fotografien haben einen so starken Wiedererkennungswert, dass man sie aus tausenden erkennt. Ob im Auftrag für Modehäuser wie Hermès oder Dior, für renommierte Zeitschriften wie The New York Times oder ganz persönlich für sich selbst: Wer einmal ein Werk der Niederländerin gesehen hat, erkennt ihre Bildsprache überall. Mit einem iPhone kreiert sie ebenso Grandioses wie mit einer Kamera. Und wer ganz genau hinschaut, erhascht in einer verzerrten Spiegelung oder in versteckten Schatten einen Blick auf die Silhouette der Fotografin selbst. Mit „Atlas of Echoes“ ist beim Pariser Nischenverlag Note Note Éditions ihr erster Bildband erschienen.
















Sarah van Rij: Atlas of Echoes
„Atlas of Echoes“ versammelt die gesamte visuelle Bandbreite der Niederländerin zwischen den Buchdeckeln. Schwarz-Weiß und Farbe, Stadt und Land, persönliche Arbeiten und Aufträge sowie von Hand geklebte Collagen aus ihren eigenen Fotografien beweisen, dass Sarah van Rij es versteht, ihren Stil in jeder Art von Fotografie auszudrücken. „Atlas of Echoes“ ist ihre erste Monografie. Zusammen mit ihrem Partner David van der Leeuw erschien bereits „Metropolitan Melancholia“ und für Louis Vuittons „Fashion Eye“-Serie reiste sie nach Südkorea und kreierte Bilderwelten für „Fashion Eye Seoul“.
Sarah van Rij, „Atlas of Echoes“, Note Note Éditions, 116 Seiten, ca 58.—, notenote.eu, sarahvanrij.com
Schau, was Sarah van Rij mit ihrer Kamera alles so zaubert.
Fotos: © Sarah van Rij
Auch grandios mit seiner Kamera: Stepehn Shames.





